Experimentierfeld für die Phantasie

Seit fast 50 Jahren rufen die Volksbanken und Raiffeisenbanken Kinder und Jugendliche auf, sich kreativ mit einem Thema unserer Zeit auseinanderzusetzen.

Deutschlandweit zählt "jugend creativ" jedes Jahr über eine halbe Million Einreichungen und gehört damit zu den größten Jugendwettbewerben der Welt.

Die nächsten Termine

Schirmherrin Shary Reeves

 

Als ehemalige Fußballspielerin bin ich natürlich über die Erfindung des Balles sehr froh – oder über die Erfindung des Fernsehens, das es uns neben der Unterhaltung ermöglicht, Wissen zu teilen und zu verbreiten.

#jugendcreativ

  

In Zusammenarbeit mit


 

Prominente Unterstützer

Harriet Herbig-Matten

Nachwuchsschauspielerin, Debüt mit dem Kinofilm "Das Pubertier"

 

 

Die Erfindungen der letzten 150 Jahre haben unser Leben sehr verändert und leichter gemacht. Stelle dir doch mal dein Leben ohne elektrischen Strom, ohne Auto, ohne Computer, Internet oder Handy vor. Man könnte nicht mal schnell in eine andere Stadt fahren oder in den Urlaub fliegen. Ich war im letzten Jahr froh, dass ich jederzeit mit meinem Bruder in Neuseeland skypen konnte und so das Gefühl hatte, er ist immer noch bei uns.


 

Aber eines müsste noch erfunden werden, eine Maschine, die mich morgens vom Bett in die Schule beamt, ohne durch die Kälte zu radeln und mit dem Zug zu fahren. Na, warten wir es mal ab ... Ich freu mich schon auf eure tollen Erfindungen und wünsche euch viel Spaß dabei.

 


 

Florian Bartholomäi

Schauspieler, unter anderem bekannt aus „Der Vorleser“ und der Fantasy-Trilogie „Rubinrot", "Saphirblau" und "Smaragdgrün"

 

 

Natürlich hat das Smartphone mein Leben sehr verändert, schneller gemacht und es ist schwieriger geworden, auch mal offline zu gehen. Jeder kann auf einmal Filme drehen und seine eigenen Geschichten erzählen. Das ist toll, wird aber leider noch zu oberflächlich genutzt. Meist werden nur Sekundenvideos gedreht und damit es besser aussieht, noch ein Filter darübergelegt. Durch analoge Kameras habe ich viel gelernt: sich Zeit lassen, Bildaufbau, was will ich eigentlich erzählen, und letztlich die Menschen zu beobachten.

 

Mich beeindrucken Erfindungen, die den Alltag vereinfachen und spielerischer machen, zum Beispiel Roboter, die mir alltägliche Aufgaben abnehmen und mich dazu noch zum Lachen bringen können. Vor Kurzem habe ich eine Handyhülle gesehen, die auf glatten Oberflächen haftet. Toll, ich brauche kein Stativ mehr! Was noch erfunden werden müsste? Ein Koffer, der mir selbstständig folgt. Das wäre auf Reisen sehr praktisch!“

 


 

Professor Dr. Theodor Wolfgang Hänsch

Physiker, Hochschullehrer und Nobelpreisträger

 

 

Seit meiner Schulzeit gehört für mich das Experimentieren, Entdecken und Erfinden zu den spannendsten Abenteuern. Am meisten beeindrucken mich scheinbar einfache Erfindungen, die ungeahnte neue Möglichkeiten erschließen und unser Leben verändern, wie etwa die Erfindung des Transistors oder des Lasers. Aber auch kleine Erfindungen sind für mich eine Quelle unbeschreiblicher Freude und Befriedigung.

 

Dank des Nobelpreises kann ich meinem Forscherdrang weiterhin in Deutschland nachgehen. Ich sage viele Einladungen ab, um Zeit für das eigene Tüfteln im Labor zu finden.

Allen Teilnehmern des Internationalen Jugendwettbewerbs ‚jugend creativ’ wünsche ich viel Freude und gute Ideen zum spannenden Thema ‚Erfindungen verändern unser Leben’.