Bundessieger Kurzfilm

Die Gewinner 

1. PLATZ

Sofia P. und Ana P., 11 Jahre

Jurystatement:
„Sofia und Ana haben mit ihrem Animationsfilm ‚Glück ist…‘ ein wahres Meisterinnenwerk geschaffen: Stilsicher gezeichnet regen sie durch eine kreative, smarte Bildgestaltung zum Nachdenken an. Für ihr junges Alter ist es faszinierend, wie differenziert sie mit der Thematik umgehen – gut überlegt legen sie ihren Standpunkt dar und lassen zugleich durch die surreale Narration Raum zur Interpretation. Die Jury gratuliert den talentierten Filmemacherinnen und ist gespannt auf zukünftige Werke“, lobt Bundesjurorin Brenda Lien, Autorenfilmerin und Filmmusik-Komponistin sowie Preisträgerin des Deutschen Kurzfilm Preises 2018 in der Kategorie Experimentalfilm, die Arbeiten der Schülerinnen.

 

SONDERPREIS des Bundesjuryvorsitzenden
Nils H.

18 Jahre


Jurystatement:
„Dem jungen Filmemacher, der sich im Bereich des zeichnerischen und malerischen Gestaltens gut auskennt, ist es gelungen, aus dem abstrakten Begriff ‚Glück‘ eine kleine Geschichte abzuleiten, die in ihrer Einfachheit und Geschlossenheit die Wesenheit der Glücksempfindung überzeugend und unspektakulär zum Ausdruck bringt. Sehr von Vorteil ist, dass Nils das Handwerkszeug der Trickfilmgestaltung gekonnt einsetzt. Auch die musikalische Gestaltung verdient besondere Anerkennung. Darüber hinaus ist das Betreten der philosophischen Ebene – also das Erreichen der introspektiven Reflexion – eine herausragende Leistung in diesem Animationsfilm“, so der Bundesjuryvorsitzende Professor Klaus-Ove Kahrmann von der Universität Bielefeld, Fach Kunst und Musik.

 

4. PLATZ

Maja W.

16 Jahre


Jurystatement:
„Maja beantwortet die große Frage nach dem Glück in ihrem kleinen Film ‚Einfach Glücklich‘ nonchalant und mit Augenzwinkern. Sie erinnert uns pointiert an dessen Flüchtigkeit und wie wichtig die Freude an den kleinen Dingen ist. Neben der gelungenen Animation und der stimmigen Vertonung beeindruckte die Jury insbesondere der Mut zur minimalistischen Radikalität, mit der sie gleichzeitig ein in sich geschlossenes Werk geschaffen hat“, lobt Bundesjuror Fabian Pöhlmann, Producer bei studio.tv.film Berlin, unter anderen der ZDF-Sendung „Löwenzahn“, die Arbeit der jungen Filmemacherin.

 

5. PLATZ

Pablo P.

11 Jahre
 

Jurystatement:
„Mutig! Der Zeichentrickfilm hebt sich durch seinen Humor und Stil von den übrigen Wettbewerbsfilmen ab. Durch einfache Filmgestaltung, reduzierter Grafik und minimaler Animation gewinnt der Dialog an Bedeutung. In den sich wiederholenden und teils mit Quatsch beantworteten Interviewszenen versteckt sich geschickt die Botschaft des Filmes, nämlich der Hinweis, dass Glück nicht nur bei einem Gewinnspiel zu finden ist. Das abschließende ‚Ah‘ des naiven Reporters rundet den Film humorvoll ab“, so Bundesjuror Thomas Stellmach, Trickfilmregisseur, Oscar-Preisträger und ehemaliger „jugend creativ“-Preisträger.

3. PLATZ

Marvin H. und Team ,13–14 Jahre


Jurystatement:

„Marvin und seine Filmgruppe habe gut zusammengearbeitet und vieles ergebnisreich aufeinander abgestimmt. Dadurch konnten Klischees und Kurzschlüsse vermieden werden. Die Gesprächspartner in den Interviews waren gut ausgewählt, so dass sich das Spektrum der Äußerungen zum Thema geistreich und differenziert gestaltete. Der Zuschauer wird somit in die Handlung einbezogen, dass fast automatisch sich die Frage nach der eigenen Haltung einstellt. Die saubere Arbeit mit den gestalterischen Mitteln des Films, besonders mit der Montage, verdient Anerkennung“, so der Bundesjuryvorsitzende Professor Klaus-Ove Kahrmann von der Universität Bielefeld, Fach Kunst und Musik.

 

2. PLATZ

Tim B.

14 Jahre

Jurystatement:
„Ein filmisch sehr eigenständiger Animationsfilm. Eine Ratte hilft einem suchenden, leuchtenden Roboter und beide sitzen schließlich auf dem Boden beieinander und erleben ein starkes Glücksgefühl. Tim hat sich damit zum ‚Glück‘ eine skurrile Geschichte ausgedacht, sie mit einer 3D-Computer-Animation realisiert, geheimnisvoll beleuchtet sowie schnarrend und musikalisch vertont. Eine überzeugend gestaltete Glücks-Geschichte“, so Bundesjuror Dietrich von Ribbeck, Kunstpädagoge, Autor und ehemaliger Betreuer von preisgekrönten Schülerfilmprojekten.