Noten schweben überallKommentar der Jury
„Wir sehen eine junge Flötenspielerin. Sie spielt die Musik von einem Notenblatt ab und inszeniert sie damit zunächst so, wie der Komponist sie vorgesehen hat. Doch dann verselbstständigt sich die Musik. Die schwingenden Bewegungslinien, auf denen die farbigen Noten tanzen, bringen eine Assoziation von Dynamik in das Bild. Man spürt förmlich, wie sich die Musik im Raum ausbreitet. Ronja verwendet Kreide auf schwarzem Karton und bringt durch ihre Strichführung Lebendigkeit in die Bildgestaltung. Die gemischten Deckfarben und das Farbkonzept runden das Bild harmonisch ab“, beschreibt Bundesjuror Professor pens. Dietrich Grünewald vom Institut für Kunstwissenschaft, Universität Koblenz-Landau, das Werk der Achtjährigen.