o.T.Kommentar der Jury
„Akuols Bild ist ein fast zartes, leichtes Aquarell, das in grün changierenden Farben eine Naturlandschaft zeigt: einen See mit grünen Wasserpflanzen umgeben von hochragenden Laubbäumen. Und dann – zu einer Symbiose verschmolzen – erkennen wir Architekturelemente, Winkelkonturen, die – betont durch hellgraue, durchsichtige Grauflächen – eher wie Glaskuben, wie Spiegel wirken, bei der sich Gebäude und Natur durchdringen, ergänzen. Das Motiv zeigt keine Personen, deutet nur eine stimmungsvolle, ruhige Atmosphäre an, die auch den Betrachter in die Harmonie einer Natur und Architektur versöhnenden Welt bindet“, so Bundesjuror Professor em. Dr. Dietrich Grünewald, Institut für Kunstwissenschaft, Universität Koblenz-Landau.