Die Kreativität im Unterricht fördern

Kreativ im Unterricht

Liebe Lehrerinnen, liebe Lehrer,

Mock-up PädMag
         Pädagogenmagazin

Traumwelten lautet das Motto des 57. Internationalen Jugendwettbewerbs jugend creativ. Willkommen in der grenzenlosen Weite fantasievoller Traumwelten. In der 57. Wettbewerbsrunde von jugend creativ sind junge Menschen eingeladen, eigene Traumwelten zu erschaffen – bunt, geheimnisvoll, fröhlich oder still, ganz nach den Regeln der eigenen Vorstellungskraft.

Traumwelten entstehen im Kopf. Sie kennen keine festen Grenzen und keinen Alltag. In ihnen lässt sich bestimmen, wie alles aussieht, wer dort lebt und welche Geschichten erzählt werden. Sie eröffnen Räume für Gefühle, Ideen und Perspektiven, die im täglichen Leben oft keinen Platz finden. Traumwelten können zum Staunen bringen, zum Nachdenken anregen und Impulse für die reale Welt geben: Denn hier ist alles möglich!

In diesen inneren Welten kann Kreativität frei fließen: stille Szenen, wilde Abenteuer oder fantastische Landschaften entstehen. Jedes Detail erzählt von Individualität und eigener Sichtweise. Traumwelten sind mehr als reine Vorstellung: jugend creativ lädt dazu ein, bekannte künstlerische Grenzen zu überschreiten, Neues zu entdecken und all diese fantasievolle Gedanken in kreativen Beiträgen sichtbar zu machen.

 

Am Wettbewerb teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre, die nicht mehr die Schule besuchen.

Zur Integration des Wettbewerbs in den Unterricht möchten wir Ihnen unser Pädagogenmagazin empfehlen. Darin enthalten sind alle Informationen zum Wettbewerb und zahlreiche praxisnahe Unterrichtsanregungen für die Wettbewerbskategorien "Bildgestaltung" und "Kurzfilm". Das Magazin wurde in Zusammenarbeit mit einem pädagogischen Beirat eigens für Lehrkräfte konzipiert und gibt zahlreiche praktische Tipps für die Umsetzung der Wettbewerbskategorien im Schulunterricht.

Für Ihre Schülerinnen und Schüler stehen drei altersgerecht aufbereitete Teilnahmehefte mit den entsprechenden Aufgabenstellungen, den Quizfragen und allen wichtigen Informationen zum Wettbewerb zur Verfügung. Die ausführlichen Wettbewerbsunterlagen, Teilnahmehefte und das Pädagogenmagazin erhalten Sie bei Ihrer teilnehmenden Volksbank oder Raiffeisenbank.

Die nächste am Internationalen Jugendwettbewerb teilnehmende Bankfiliale in Ihrer Region finden Sie unter dem Menüpunkt Bankensuche.

Die Wettbewerbsbeiträge "Bildgestaltung" und "Quiz" müssen spätestens bis zum 18. Februar 2027 bei der teilnehmenden Volksbank oder Raiffeisenbank eingereicht werden. Die Filme für die Wettbewerbskategorie "Kurzfilm" müssen bis zum 18. Februar 2027 hier hochgeladen werden: Videoportal von jugend creativ.

Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern wünschen wir eine spannende und interessante Auseinandersetzung mit dem Thema. Wir freuen uns auf viele kreative Beiträge!

Ihr jugend creativ-Team

jugend creativ ist auch digital

Computer sind in der heutigen Zeit nicht mehr aus dem künstlerischen Bereich wegzudenken. Selbst kostengünstige Bildbearbeitungssoftware, 3-D-Programme und kreative Apps ermöglichen Gestaltungsprozesse, die vor einigen Jahren noch undenkbar waren. Längst ist der Computer in der Schule und auch im Kunstunterricht angekommen, womit das Angebot an künstlerisch-bildnerischen Gestaltungsformen enorm erweitert wird. Der jugend creativ Wettbewerb der Volksbanken und Raiffeisenbanken reagiert auf die zunehmende Digitalisierung und wird mit der verstärkten Aufnahme von digital erstellten Wettbewerbsbildern selbst digitaler.

Die Ergebnisse aus digitalen Arbeitsprozessen sind mitunter jedoch noch schwieriger zu bewerten als Ergebnisse aus analogen Prozessen. Gestaltungen am Computer unterscheiden sich nämlich grundlegend von Gestaltungen auf physischen Trägern. Dadurch, dass digitale Darstellungen aufgrund von Lösch- und Radierfunktionen, uneingeschränktem Farbauftrag und Übermalungen o.Ä. ephemer und nur von kurzer Dauer sein können, ist der gestalterische Prozess beim Computerausdruck nicht mehr nachzuvollziehen. Der Drucker nivelliert den Pinselduktus weitgehend und lässt die Gestaltungen allzu glatt, perfekt und bisweilen „seelenlos“ erscheinen. Werden zusätzlich noch vorgefertigte Sticker o. ä. „fremde“ Bildmaterialien hinzugefügt, verlieren die Bilder noch mehr an Individualität und subjektivem Ausdruck. Und doch kann es sich um äußerst kreative und durchaus komplexe und innovative ästhetische Arbeitsprozesse handeln, mit dem Unterschied allerdings, dass sie sich nicht in gleicher Weise wie bei konventionellen Bildträgern im Ergebnis festschreiben. Bei der wissenschaftlichen Erforschung von digitalen Kinderzeichnungen muss daher das gesamte ästhetische Verhalten beobachtet werden, d. h., jeder bildnerische Schritt und jede Gestik, Motorik und Bemerkung des Kindes werden auf Videoband aufgenommen und gehen in die Analyse ein (s. Mohr 2005).

Im Rahmen des jugend creativ Wettbewerbs können solche aufwendigen Analysen nicht durchgeführt werden und sind nicht praktikabel. Wir haben uns deshalb als Arbeitsgemeinschaft zusammengefunden, um Kriterien zu entwickeln und Wege zu finden, wie digitale Bilder trotzdem angemessen beurteilt werden können, und wie sie neben „echten“ Malereien und Zeichnungen ihre Wertschätzung behalten. In den folgenden beiden Dateien haben wir Ihnen hierzu eine Reihe an Bewertungskriterien zusammengefasst. Im neuen Abschnitt des Teilnahmescheins finden Sie zudem einige Punkte, mit denen die Jurymitglieder einen besseren Einblick in die digital erstellte Arbeit erhalten können. Wichtig ist hierbei, dass die Arbeit ohne KI-Programme erstellt wurde, weil ansonsten der eigene kreative Gestaltungsprozess überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen ist.

Anja Mohr, Christian Römmelt, Pit Molling, Günter Stöber

Kriterienkatalog Digitale Bildgestaltung

Ergänzung zum Kriterienkatalog Hinweise zu Digitalgraphiken und deren Bewertung

Unterrichtshilfen zum aktuellen Wettbewerbsthema

Magazin für Pädagogen und Schulen

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Pädagogenmagazin

Unser Pädagogenmagazin gibt Ihnen weitreichende Informationen zum Wettbewerb, vor allem aber soll es Sie dabei unterstützen, das Wettbewerbsthema „Meer entdecken“ in Ihrem Unterricht zu behandeln. Dafür haben wir gemeinsam mit einem pädagogischen Beirat praxisnahe Unterrichtsanregungen erarbeitet, mit zahlreichen praktischen Tipps für die Umsetzung des Wettbewerbs im Schulunterricht sowie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Wettbewerb und das Thema Digitalisierung.

Das Magazin beleuchtet unterschiedliche Aspekte des Themas, sodass Sie je nach Wissensstand Ihrer Schülerinnen und Schüler einzelne Ideen aufgreifen können.

Es beinhaltet Vorschläge für Ihren Unterricht in den Bereichen Bild- und Filmgestaltung, die sowohl zur inhaltlichen als auch künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Berühmte Kunstwerke und Filme werden als Inspirationsquelle herangezogen.

Daneben finden Sie die altersspezifischen Aufgabenstellungen, alle wichtigen Informationen zum Wettbewerb – etwa die Teilnahmebedingungen, die Termine und die Bewertungskriterien der Jury.

Sie erhalten das Pädagogenmagazin sowie altersgerecht aufbereitete Teilnahmehefte mit den Aufgabenstellungen für Ihre Schülerinnen und Schüler und allen wichtigen Informationen zum Wettbewerb bei den teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort. Diese finden Sie unter dem Menüpunkt Bankensuche.

Weiterführende Literatur-, Film- und Linktipps

Vorschläge unserer Wettbewerbspartner finden Sie in beigefügter Liste: thematisch passende Artikel von "DEIN SPIEGEL" und Filmempfehlungen sowie Literatur- und Filmtipps vom Bundesverband Jugend und Film e. V. (BJF) zur kostenfreien Nutzung in Ihrem Unterricht.

57. IJW Film- und Literaturlinks

Darüber hinaus finden Sie auf dieser Website eine Galerie mit den besten Arbeiten der letzten Jahre aus den Kategorien Bildgestaltung und Kurzfilm.

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