„DEIN SPIEGEL" – Nachrichten-Magazin für Kinder
Bettina Stiebel
Redaktionsleiterin "DEIN SPIEGEL"
@ privat
Traumwelten entstehen im Kopf. Sie öffnen Räume für Ideen, Bilder und Geschichten und führen direkt zu dem, was sie möglich macht: zur Fantasie.
Fantasie ist eine der wichtigsten Grundlagen für Kreativität und Innovation. Sie ermöglicht, über das Sichtbare hinauszudenken, Zusammenhänge besser zu verstehen und neue Ideen zu entwickeln, die es zuvor noch nicht gab. Gerade für Kinder und Jugendliche ist Fantasie ein wertvoller Raum, in dem sie experimentieren, Gefühle ausdrücken und ihre eigene Sicht auf die Welt entdecken können.
Auch bei der journalistischen Recherche für eine DEIN SPIEGEL-Geschichte überlegen wir von Anfang an, wie wir schwierige Inhalte für junge Leserinnen und Leser zugänglich machen können, indem wir sie mit Fotos, Infografiken oder Illustrationen ergänzen. Das erfordert Kreativität und Vorstellungskraft. So verstanden, ist fantasievolles Arbeiten in einem Nachrichten-Magazin für Kinder und Jugendliche kein Gegensatz zur Realität, sondern eine Ergänzung. Unsere Geschichten, Reportagen, Interviews, Meldungen und Rätsel eröffnen neue Perspektiven, regen zum Nachdenken an und machen es möglich, sich mit der Welt kritisch, neugierig und kreativ auseinanderzusetzen.
Allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen des 57. Kreativwettbewerbs jugend creativ wünschen wir viel Freude beim Gestalten, Mut für eigene Ideen, und Erfolg dabei, ihre ganz persönlichen Traumwelten zum Ausdruck zu bringen.
http://abo.spiegel.de/de/c/dein-spiegel
Junge Filmszene im Bundesverband Jugend und Film e. V.
Philipp Aubel
Projektleiter "Junge Filmszene "
Bundesverband Jugend und Film e. V.
@ privat
In unseren Träumen können wir Superheldinnen sein, wie Prinzen in einem Märchen leben oder als Profifußballerinnen eine Weltmeisterschaft gewinnen. Die menschliche Fantasie ermöglicht, dass wir in verschiedene Rollen schlüpfen, absurde und unrealistische Situationen vorstellen oder kreative Lösungen und Ideen für reale Probleme entwickeln können.
Film ist das audiovisuelle Medium, um fantasievolle und fantastische Träume auf die Leinwand zu bringen und anderen an der eigenen Gedankenwelt teilhaben zu lassen. Film kann uns auch zum Träumen anregen, wenn wir uns mit Freund*innen nach dem Besuch eines Sci-Fi-Films in einem Kino über das Gesehene austauschen oder im Schlaf verarbeiten.
Menschliche Traumwelten erfinden neue Regeln und machen ein Fenster in eine andere Wirklichkeit auf oder sind Spiegel unser Inneres. So ist auch der Film: Ein Fenster in eine unbekannte Welt oder ein Spiegel von Innenwelten der Filmschaffenden.
Manche filmische (und literarische) Welten werden zuweilen Realität: George Méliès verfilmte 1902 u.a. den Roman „Von der Erde zum Mond“ von Jules Vernes. Über 65 Jahre später betraten schließlich die ersten Menschen den Mond. Es bietet sich an alte Filmklassiker wieder zu entdecken, um sich Inspiration für die diesjährige Wettbewerbsrunde zu holen, denn Kreativität und Fantasie brauchen Input von außen.
Traumwelten eröffnen eine Spielwiese für Ideen und Experimentieren. Auch wenn nicht jede Filmidee funktioniert, man lernt aus den Versuchen und macht die Erfahrung, dass man Träume wenigsten etwas in der filmischen Realität wahr werden lassen kann.
Ich freue mich auf viele spannende und inspirierende Einreichungen beim 57. Internationalen Jugendwettbewerb jugend creativ zum Motto Traumwelten!
www.jungefilmszene.de
www.bjf.info
Friedrich Verlag
Thomas Spahn
Verlegerischer Geschäftsführer Friedrich Verlag
@ Friedrich Verlag
Fantasie ist eine besondere Kraft. Sie eröffnet Räume, in denen Neues entstehen kann – jenseits von Vorgaben, Grenzen und Erwartungen. Gerade in einer Zeit, in der digitale Systeme immer mehr können und künstliche Intelligenz scheinbar mühelos Bilder erzeugt, wird deutlich: Fantasie lässt sich nicht berechnen. Sie entsteht dort, wo eure eigene Gedanken, Gefühle und Erfahrungen sichtbar werden.
Dieser Wettbewerb lädt euch ein, genau diesen Raum zu betreten. Eure Fantasiewelten dürfen träumen, spielen, hinterfragen und überraschen. Dabei gibt es kein richtig oder falsch. Kreativität bedeutet, den Mut zu haben, der eigenen Vorstellung zu folgen und ihr Ausdruck zu verleihen.
Als ehemaliger Lehrer und Schulleiter weiß ich, wie wichtig solche Freiräume für junge Menschen sind. Fantasie ist keine Flucht aus der Wirklichkeit, sondern eine Grundlage dafür, sie zu verstehen und kreativ mitzugestalten – auch und ich meine: gerade im digitalen Zeitalter.
Das Team vom Friedrich Verlag mit den Redaktionen der Zeitschriften Grundschule Musik, Kunst + Unterricht sowie Kunst 5–10 freut sich sehr, den Internationalen Jugendwettbewerb jugend creativ auch in diesem Jahr unterstützen zu dürfen. Seit über 50 Jahren bietet der Wettbewerb jungen Menschen eine einzigartige Plattform, um ihre Gedanken, Träume und Visionen kreativ zum Ausdruck zu bringen – und unterstützt Lehrkräfte in besonderer Weise bei ihrer pädagogischen Arbeit.
Ich wünsche euch viel Freude beim Gestalten, Experimentieren und Entdecken eurer Fantasie.
www.friedrich-verlag.de