Aktueller Wettbewerb

57. Internationaler Jugendwettbewerb


Das aktuelle Wettbewerbsthema

TRAUMWELTEN

Wettbewerbsmotiv 57jc
   Wettbewerbsmotiv

 

Traumwelten lautet das Motto des 57. Internationalen Jugendwettbewerbs jugend creativ. Willkommen in der grenzenlosen Weite fantasievoller Traumwelten. In der 57. Wettbewerbsrunde von jugend creativ sind junge Menschen eingeladen, eigene Traumwelten zu erschaffen – bunt, geheimnisvoll, fröhlich oder still, ganz nach den Regeln der eigenen Vorstellungskraft.

Traumwelten entstehen im Kopf. Sie kennen keine festen Grenzen und keinen Alltag. In ihnen lässt sich bestimmen, wie alles aussieht, wer dort lebt und welche Geschichten erzählt werden. Sie eröffnen Räume für Gefühle, Ideen und Perspektiven, die im täglichen Leben oft keinen Platz finden. Traumwelten können zum Staunen bringen, zum Nachdenken anregen und Impulse für die reale Welt geben: Denn hier ist alles möglich!

In diesen inneren Welten kann Kreativität frei fließen: stille Szenen, wilde Abenteuer oder fantastische Landschaften entstehen. Jedes Detail erzählt von Individualität und eigener Sichtweise. Traumwelten sind mehr als reine Vorstellung: jugend creativ lädt dazu ein, bekannte künstlerische Grenzen zu überschreiten, Neues zu entdecken und all diese fantasievolle Gedanken in kreativen Beiträgen sichtbar zu machen.

Die neue Wettbewerbsrunde startet am 1. Oktober 2026.



Preise auf mehreren Ebenen


In den Wettbewerbskategorien Bildgestaltung und Kurzfilm werden zunächst Ortssieger, dann Landes- und Bundessieger gekürt und jeweils mit attraktiven Preisen belohnt. Im Bereich Bildgestaltung werden sogar internationale Preisträger ausgezeichnet. Die Kategorie Quiz endet auf Ortsebene (in Bayern auf Landesebene).

Der Wettbewerb findet zeitgleich in Deutschland, Frankreich, Italien (Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz statt.

Wettbewerbsstart der 57. Wettbewerbsrunde von jugend creativ ist am 1. Oktober 2026. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen. Die Wettbewerbsunterlagen sind über alle teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken erhältlich.

Der bundesweite Teilnahmeschluss für alle Wettbewerbskategorien ist am 18. Februar 2027.

Wir freuen uns auf alle kreativen Beiträge!

Veranstalter

Zum 57. Internationalen Jugendwettbewerb „Traumwelten“

Marija Kolak
BVR-Präsidentin Marija Kolak
©BVR

 

Unsere Gesellschaft befindet sich im dynamischen Wandel. Globale Krisen, technologische Entwicklungen und soziale Veränderungen stellen uns vor neue Fragen und fordern neue Denkweisen. In diesem Kontext gewinnt Fantasie eine besondere Bedeutung: Sie ermöglicht, über das Gegebene hinauszudenken, neue Wege zu erkunden und die Zukunft aktiv mitzugestalten, ermöglicht kreatives Denken und innovative Lösungen, fördert die persönliche Entwicklung und ist damit ein entscheidender Baustein für gesellschaftlichen Fortschritt. 

Für junge Menschen ist sie besonders wertvoll: Sie hilft, die eigene Identität zu formen, Gefühle auszudrücken und sich mit der Welt auseinanderzusetzen. Traumwelten können inspirieren, Orientierung geben und eigene Ideen sichtbar machen. 

Der Internationale Jugendwettbewerb jugend creativ greift diese Kraft auf und bietet Kindern und Jugendlichen bewusst Raum für kreative Auseinandersetzung. Sie sind eingeladen, Gedanken, Gefühle und Zukunftsbilder in Bildern und Filmen zu gestalten und so ihre ganz eigenen, lebendigen Traumwelten zu erschaffen. 

Mit Katja Riemann als Schirmherrin erhält diese Runde eine starke Stimme, die Fantasie und Kreativität sichtbar macht. Ergänzt wird diese durch Jungbotschafterinnen und Jungbotschafter, die ihre ebenfalls ihre ganz eigenen Perspektiven und Impulse einbringen. Ein herzlicher Dank gilt zudem unseren Partnern „DEIN SPIEGEL“, dem Bundesverband Jugend und Film sowie dem Friedrich Verlag für ihre kontinuierliche Unterstützung von jugend creativ. 

Mein Dank richtet sich ebenso an alle Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Engagement im Hintergrund dazu beitragen, dass dieser Wettbewerb Jahr für Jahr stattfinden kann. jugend creativ eröffnet jungen Menschen Räume, in denen Fantasie zur Gestaltungskraft wird und damit wertvolle Impulse für persönliche Entwicklung und eine gemeinsame Zukunft setzt. 

Ihre Marija Kolak

Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)

 

 

 

Schirmherr

Schirmherrin: Katja Riemann, Schauspielerin und Autorin

Marija Kolak
   Schirmherrin Katja Riemann
   © Sabine Wiedenhofer

 

Ich habe mich immer danach gesehnt, dass es ein Schulfach gäbe, das „Imagination“ hieße. Vorstellungskraft. Oder so eines: „Miteinander-Sprechen“. Aber das ist natürlich Quatsch. Wir brauchen in der Gesellschaft Geschäftsleute, Akademiker und Mindestlohnverdienende, wir müssen in der vor uns liegenden Zukunft und Welt, von der wir keine Ahnung haben, funktionieren, teilnehmen, das Wachstum anheizen und irgendwie überleben.

Bilden wir unsere Kinder für diese Welt aus, wie sie sich heute, 21. Jahrhundert, darstellt und im Innersten zusammenhält? In der Vorstellung dessen, was sein könnte, entdecken wir unser Bedürfnis nach… Sind selbstbefugt, frei in der Entscheidung, müssen nicht um Erlaubnis fragen, ob etwas richtig, falsch, mainstream oder erfolgreich sei. In der Imagination liegt Freiheit, dort ist der Raum sicher und nicht limitiert von zumeist unfreien, aber mächtigen Personen, deren Vorstellungskraft nicht weiterreicht als ihr Kontostand.

Die Imagination, sie kann uns retten. Wir müssen sie üben. Und vielleicht auch den einen oder anderen Text auswendig lernen, für Zeiten der Not, wenn kein Mobiltelefon und kein Buch mehr zur Verfügung stehen, sondern wir uns die Welt in der Vorstellungskraft neu erfinden. Und die imaginierte Welt – glänzt sie mit der Abwesenheit von Krieg?

Die Imagination, sie kann euch und uns unter Umständen beschützen, sie ist immer da, verfügbar und – umsonst! Sie kann auch ein leeres Blatt sein. Andererseits kann euch ein leeres Blatt ins Gefängnis bringen. Also ist Imagination auch gefährlich. Darum sind es zumeist Künstler:innen, die als Erste in einem unterdrückerischen Regime weggesperrt oder Schlimmeres werden.

Es macht mich glücklich zu sehen, wenn kleine und große Kinder, Teenagerkinder oder erwachsene Kinder die Kraft der und den Sinn für die Imagination nicht verloren haben. Lasst uns also ein Schulfach namens Imagination erfinden und einführen. Und das Fach „Miteinander-Sprechen“ käme als Bonus damit einher. Lasst uns das in kapitalistischen und werblichen Kreisen viel zu oft verwendete Wort „kreativ“ an den Ursprung zurückführen, um nicht zu vergessen oder zu verlernen zu träumen.

Denn am Ende bedeutet träumen oder imaginieren nichts anderes als denken, nicht wahr? Und das soll man ja anscheinend lernen, das Denken. Oder nicht?

Katja Riemann  

Prominente Unterstützung

 

Jette Pfeifer

Jette Pfeifer
 Jette Pfeifer
 © privat

 

Hi, ich bin Jette. Seit 9 Jahren bin ich bei den Buchkindern Leipzig. Dort dürfen Kinder eigene Geschichten schreiben und malen. In der Coronazeit ist mein Buch „Denn sie war anders“ erschienen. Darin geht es um ein Mädchen, das in einer grauen, fantasielosen Welt den Menschen ihre Fantasie vermitteln und sie zum Anders-Sein ermutigen will. Das Mädchen hat Ähnlichkeit mit mir, da ich gern andere ermutige, kreativ gegen den Strom zu schwimmen. Ich mache z. B. Fursuits, große Kostüme, die menschenähnliche Tiere darstellen. Denn fantastische Figuren und Welten auszuprobieren hilft, sich selbst zu finden. Viele finden uns Furrys weird oder cringe, aber das Hobby ist fantasievoll und definitiv „anders“. Ich hoffe, ich konnte Euch inspirieren, kreativ zu werden und Neues zu wagen!

Jette Pfeier hat beim Buchkinder Leipzig e.V. zehn eigene Bücher gestaltet

Emil Ackermann

Emil Ackermann
 Emil Ackermann
 ©  privat

 

Ich mache leidenschaftlich gern spannende Hörspiele. Am meisten Spaß habe ich beim Einsprechen, Aufnehmen, Schneiden und Zusammenfügen der Sounds. Mich motiviert besonders die Vorstellung, wie meine Ideen am Ende klingen könnten. Meine Ohren habe ich überall und nehme die Welt sehr aufmerksam wahr. Am liebsten ziehe ich mich zurück und arbeite ganz konzentriert an meinen Projekten. Schon immer wusste ich, wie man mit der Stimme spielt und mit Gegenständen Geräusche macht. Ich spiele Schlagzeug und summe vor mich hin, deshalb weiß man eigentlich immer, wenn ich in der Nähe bin. Neben Musik und Ton zeichne ich gern Geschichten und programmiere am Computer kleine Spiele. Ich wünsche allen viel Spaß in ihrer Fantasiewelt und viel Erfolg für den Wettbewerb!

Emil Ackermanns Hörspiel „Käfer Kevin“ hat schon ein kleines Publikum gefunden

Roya Husseini

Roya Husseini
 Roya Husseini
 © privat

 

In meiner Fantasiewelt gibt es kein Mein und Dein, kein „Ich war zuerst hier“ oder „Ich brauche mehr“. Sie ist ein neues Öffnen der Augen in eine friedvolle Welt ohne Unterschiede. Das ist keine Flucht vor der Realität, sondern ein Weg nach innen. Fantasie bedeutet, wenn ein grauer Himmel ein Gefühl wird, ein Fenster Hoffnung und ein Weg Zukunft. Ich sehe die Angst, die Ungerechtigkeit, die Unterschiede, entfliehe ihnen aber nicht. Ich gebe ihnen eine Form, die ich aushalten kann und suche das Licht darin. Fantasie beginnt dort, wo Regeln enden. Wo Kreativität, Schönheit und Ruhe in uns lebendig bleiben. Vielleicht habt Ihr es schon einmal gespürt, in einem Traum, einem Moment. Lasst Euch auf die Fantasie ein. Vielleicht verändert sie nicht die Welt, aber Euren Blick auf sie.

Roya Husseini hat am Filmprojekt „Meine Wunderkammern“ mitgewirkt

 

 

 

 

 

bac

bac
 bac
 © cho/we feel

 

Songs zu schreiben ist für mich wie das Entdecken neuer Welten. Inspiration kann überall entstehen, sobald man beginnt, anders zu denken und Gefühle zuzulassen. In meinen Liedern versuche ich, Momente, Emotionen und Zwischenmenschliches festzuhalten – keinen physischen Ort, sondern einen Zustand. Jede Idee kann ein Anfang sein, egal wie klein oder verrückt sie scheint. Habt Mut, Euren eigenen Weg zu finden, zu scheitern, neu anzufangen und weiterzugehen. Genau daraus entstehen die stärksten Werke: ehrlich, einzigartig und voller Leben. Vielleicht beginnt Eure Traumwelt genau mit der Idee, die Ihr heute habt.

Der Indie-Pop-Newcomer bac veröffentlichte Ende 2025 sein erstes Album "Halbzeit"

Medienpartner

„DEIN SPIEGEL" – Nachrichten-Magazin für Kinder 

 

Bettina Stiebel, 2025
 Bettina Stiebel
 Redaktionsleiterin "DEIN SPIEGEL"
 @ privat

 

Traumwelten entstehen im Kopf. Sie öffnen Räume für Ideen, Bilder und Geschichten und führen direkt zu dem, was sie möglich macht: zur Fantasie.

Fantasie ist eine der wichtigsten Grundlagen für Kreativität und Innovation. Sie ermöglicht, über das Sichtbare hinauszudenken, Zusammenhänge besser zu verstehen und neue Ideen zu entwickeln, die es zuvor noch nicht gab. Gerade für Kinder und Jugendliche ist Fantasie ein wertvoller Raum, in dem sie experimentieren, Gefühle ausdrücken und ihre eigene Sicht auf die Welt entdecken können.

Auch bei der journalistischen Recherche für eine DEIN SPIEGEL-Geschichte überlegen wir von Anfang an, wie wir schwierige Inhalte für junge Leserinnen und Leser zugänglich machen können, indem wir sie mit Fotos, Infografiken oder Illustrationen ergänzen. Das erfordert Kreativität und Vorstellungskraft. So verstanden, ist fantasievolles Arbeiten in einem Nachrichten-Magazin für Kinder und Jugendliche kein Gegensatz zur Realität, sondern eine Ergänzung. Unsere Geschichten, Reportagen, Interviews, Meldungen und Rätsel eröffnen neue Perspektiven, regen zum Nachdenken an und machen es möglich, sich mit der Welt kritisch, neugierig und kreativ auseinanderzusetzen.


Allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen des 57. Kreativwettbewerbs jugend creativ wünschen wir viel Freude beim Gestalten, Mut für eigene Ideen, und Erfolg dabei, ihre ganz persönlichen Traumwelten zum Ausdruck zu bringen.

http://abo.spiegel.de/de/c/dein-spiegel

 


 


Junge Filmszene im Bundesverband Jugend und Film e. V.

 

Philipp Aubel_BJF
  Philipp Aubel
  Projektleiter "Junge Filmszene "
  Bundesverband Jugend und Film e. V.
  @ privat

 

In unseren Träumen können wir Superheldinnen sein, wie Prinzen in einem Märchen leben oder als Profifußballerinnen eine Weltmeisterschaft gewinnen. Die menschliche Fantasie ermöglicht, dass wir in verschiedene Rollen schlüpfen, absurde und unrealistische Situationen vorstellen oder kreative Lösungen und Ideen für reale Probleme entwickeln können.

Film ist das audiovisuelle Medium, um fantasievolle und fantastische Träume auf die Leinwand zu bringen und anderen an der eigenen Gedankenwelt teilhaben zu lassen. Film kann uns auch zum Träumen anregen, wenn wir uns mit Freund*innen nach dem Besuch eines Sci-Fi-Films in einem Kino über das Gesehene austauschen oder im Schlaf verarbeiten.

Menschliche Traumwelten erfinden neue Regeln und machen ein Fenster in eine andere Wirklichkeit auf oder sind Spiegel unser Inneres. So ist auch der Film: Ein Fenster in eine unbekannte Welt oder ein Spiegel von Innenwelten der Filmschaffenden.

Manche filmische (und literarische) Welten werden zuweilen Realität: George Méliès verfilmte 1902 u.a. den Roman „Von der Erde zum Mond“ von Jules Vernes. Über 65 Jahre später betraten schließlich die ersten Menschen den Mond. Es bietet sich an alte Filmklassiker wieder zu entdecken, um sich Inspiration für die diesjährige Wettbewerbsrunde zu holen, denn Kreativität und Fantasie brauchen Input von außen.

Traumwelten eröffnen eine Spielwiese für Ideen und Experimentieren. Auch wenn nicht jede Filmidee funktioniert, man lernt aus den Versuchen und macht die Erfahrung, dass man Träume wenigsten etwas in der filmischen Realität wahr werden lassen kann.

Ich freue mich auf viele spannende und inspirierende Einreichungen beim 57. Internationalen Jugendwettbewerb jugend creativ zum Motto Traumwelten!

www.jungefilmszene.de
www.bjf.info


Friedrich Verlag

Thomas Spahn
 Thomas Spahn
 Verlegerischer Geschäftsführer Friedrich Verlag
@ Friedrich Verlag

  

Fantasie ist eine besondere Kraft. Sie eröffnet Räume, in denen Neues entstehen kann – jenseits von Vorgaben, Grenzen und Erwartungen. Gerade in einer Zeit, in der digitale Systeme immer mehr können und künstliche Intelligenz scheinbar mühelos Bilder erzeugt, wird deutlich: Fantasie lässt sich nicht berechnen. Sie entsteht dort, wo eure eigene Gedanken, Gefühle und Erfahrungen sichtbar werden.

Dieser Wettbewerb lädt euch ein, genau diesen Raum zu betreten. Eure Fantasiewelten dürfen träumen, spielen, hinterfragen und überraschen. Dabei gibt es kein richtig oder falsch. Kreativität bedeutet, den Mut zu haben, der eigenen Vorstellung zu folgen und ihr Ausdruck zu verleihen.

Als ehemaliger Lehrer und Schulleiter weiß ich, wie wichtig solche Freiräume für junge Menschen sind. Fantasie ist keine Flucht aus der Wirklichkeit, sondern eine Grundlage dafür, sie zu verstehen und kreativ mitzugestalten – auch und ich meine: gerade im digitalen Zeitalter.

Das Team vom Friedrich Verlag mit den Redaktionen der Zeitschriften Grundschule Musik, Kunst + Unterricht sowie Kunst 5–10 freut sich sehr, den Internationalen Jugendwettbewerb jugend creativ auch in diesem Jahr unterstützen zu dürfen. Seit über 50 Jahren bietet der Wettbewerb jungen Menschen eine einzigartige Plattform, um ihre Gedanken, Träume und Visionen kreativ zum Ausdruck zu bringen – und unterstützt Lehrkräfte in besonderer Weise bei ihrer pädagogischen Arbeit.

Ich wünsche euch viel Freude beim Gestalten, Experimentieren und Entdecken eurer Fantasie.

www.friedrich-verlag.de

nach oben scrollen